_____Kunst

 

 

"Die Aufgabe der Umgebung

ist nicht, das Kind zu formen,

sondern ihm zu erlauben,

sich zu offenbaren."

- Maria Montessori, Philanthropist

"Du musst erst lernen wie man

scheitert bevor du lernst

wie man gewinnt."

- Michael Jordan, Olympionike, 

6-maliger NBA-Champion

Schach ist Analyse;

Konfrontation mit den eigenen

Fehlern, und das Übernehmen

von Verantwortung.

"Wissen gibt Ihnen Macht, aber der

Charakter verschafft Ihnen Respekt

und Anerkennung." - Bruce Lee,

Philosoph, Schauspieler & Kampfkünstler

"Nehmt all eure Gewehre und

Macheten und werft sie

in den Ozean." - Nelson Mandela

Die Armee kann sich auf

jede Technik spezialisieren.

In Ländern wie Japan gibt es keine

Schusswaffen und keine Gewaltopfer.

'Die Kunst des Krieges' von Sunzi

ist noch heute Lektüre für

Strategen und Taktiker

im Management und Militär.

"Kung Fū

ist auch eine Form des Denkens.

Man muss seinem Gegner geistig

überlegen sein, in welcher

Gestalt er sich auch zeigen mag,

denn es gibt Gegner,

die mehr sind als nur Menschen.

Wir alle haben Dämonen in uns,

die wir bekämpfen müssen.

Sie heissen Angst und

Hass und Zorn.

Wenn man sie nicht besiegt,

ist selbst ein hundertjähriges

Leben eine Tragödie.

Besiegt man sie, kann selbst

ein Leben, das nur einen

einzigen Tag wert,

die Erfüllung sein." - Yip Man 葉問

Wing bedeutet preisen oder loben.

Tsun ist ein ganzer Frühling.

Kuen bringt die Kunst des

Faustkampfes zum Ausdruck.

"Zen Shàolín, A Music Ritual"

Weltgrösstes Live Action Drama

vorgetragen in Dengfeng, Henan

am 1500 jahrealten Shaolin Tempel

- Heimat des Chinesischen Kung Fu

Strebe nach Ruhe für

Körper, Geist und Intention

Wir trainieren, um den Körper

mit Lebensenergie anzureichern.

Der Körper ist der Tempel des

Geistes, der Lebensenergie.

Es geht um die Reinigung

des Geistes von Schuldgefühlen,

die den freien Energiefluss behindern.

Lasst die Sonne nicht über eurem

Zorn untergehen. (Epheser 4:26)

Der Weg zur Goldenen Mitte -

Das Labyrinth im Alltag.

Labyrinthe werden oft als ein

Abbild des spirituellen Weges oder

des Weges zur Ganzheit genutzt.

Besonders die Chirurgen bereiten

sich damit auf die Operation vor.

Labyrinthe sind ein Mythos

der Kulturgeschichte.

Dieses ausgefeilte Wege-System

ist ein uraltes Menschheitssymbol.

"Der große Weg ist sehr einfach,

aber die Menschen lieben

die Umwege."

- Lǎozǐ, Begründer des Daoismus

"Das Leid brachte die stärksten Seelen

hervor. Die aller stärksten Charaktere

sind mit Narben übersäht."

- Khalil Gibran, Künstler

"Ein Zyniker ist ein Mensch,

der von jedem Ding den Preis

und von keinem den Wert kennt."

- Oscar Wilde, Autorer

Die 1 steht für

die Vollkommenheit, das Wunder.

Die 0 für das Nichtexistente.

Es existieren überall um

uns herum Energien

und Vibrationen;

sogar Materie ist eine potentielle

Form der Energie.

Nach Sokrates versuchte man

in China das Rätsel der

Symmetrie zu lösen.

Die 1.700 Jahre alte

Kan Yu (Feng Shui) ist

wissenschaftlich gesehen

die erste Quantentheorie, und

ist nur in Krankenhäusern sinnvoll. 

"Das Geheimnis der Medizin

besteht darin, den Patienten

abzulenken, während die Natur sich

selber hilft." - Voltaire, Aufklärer

"Du und Ich: Wir sind Eins,

ich kann dir nicht wehtun ohne

mich zu verletzen" - Gandhi

"Unsere Schlachten finden

nur in den Herzen statt.

'Auge um Auge' führt nur dazu,

dass die ganze Welt erblindet."

"Die Welt, die wir mit freiem Auge

sehen, ist nur eine von vielen.

Gleich einer Zwiebel besteht das

Universum aus Welten in Welten.

Ob wir uns in Richtung unvorstellbar

kleiner Mikro- oder unvorstellbar

gigantischer Makrowelten bewegen

- unsere Wahrnehmung

wird auch in der Zukunft

neue Grenzen überschreiten.

Die "Fünfte Dimension" in populärer Kultur:

Die Fünfte Dimension wird

oft gebraucht, um auf unerforschte

oder unbekannte Aspekte

des Universums zu beziehen,

und nicht unbedingt auf den

mathematischen Konzept eines

5-dimensionalen Raumes.

Synopsis der Kunst, Sportwissenschaft, Physiologie, Biophysik & Psychologie 

 

Inhalt: 

Die Goldene Mitte

Die Energiemedizin

 

贛語  粵語  中文  සිංහල  ລາວ  한국어

هنر  آرٹ  فن  فن  ھونەر  هنر  אמנות  קונסט   કલા  कला 

ხელოვნება  கலை  ศิลปะ  ಕಲೆ  Արվեստ  Τέχνη 

Урлаг  Изкуство  Искусство  Сымыктыш  Сәнғәт  Санъат  Nghệ thuật 

Ngi-sut  Мастацтва  Мистецтво  Umění  Usanii  Umjetnost  Huner  Mens 

Kunst  Keunst  Konst  Art  Arte  Artă  Arto  Taide  Sanat  Sztuka  Sining 

 

 

 

 

 

Kalligrafie und Malerei sind gleich.

Das Ansehen der Kalligraphie ist in der Kulturgeschichte überall gegeben.

Noch heute ist auch für die chinesische und japanische Schriftkultur

die Kalligrafie wichtig und inspirierend.

Wichtiger als die Lesbarkeit ist dabei die Erzielung

perfekter ästhetischer Ausgewogenheit und das Sichtbarmachen von Emotionen.

Wir erfahren unsere Umwelt durch unsere 5 Sinne.

Unser dominierendes Sinnesorgan ist aber das Auge.

Jahrtausendelang waren es vor allem Künstler,

die unsere sichtbare Umwelt aufzeichneten und interpretierten.

Künstler können den Moment erfassen, in dem das Virtuelle in unser Bewusstsein tritt.

Das Virtuelle gibt Aufschluss über die Realität.

Der Ausdruck von positiven Emotionen synthetisiert viele unendlich kleine Prozesse.

Sie stellt die Wirklichkeit manchmal auf eigenartige, andere Weise dar.

Kunst hilft dadurch besser wahrzunehmen und gewohnte Dinge

von der vernünftigen, sensiblen Seite zu betrachten.

 

Die shintoistische Bildsprache entstand unter dem Einfluss

der buddhistischen Bildsprache.

Der Schintoismus drückt sich in der Kunst aus wie im Alltag, dem Zeitgeist entsprechend.

In japanischen Zeichnungen hält man die Taten und Bewegungen

des lebendigen Körpers fest. Degas, Monet und van Gogh bewunderten

die Meisterwerke von Katsushita Hokusai wegen der natürlichen

Linienführung in harmonischer Coloration und Farbgebung.

Für das Kabuki-Theater in Edo entwarf er kunsthistorische

Holzschnitte, wie den "36 Ansichten des Berges Fuji",

schuf Gemälde und illustrierte volkstümliche Romane.

Bei der Kunst geht es nicht um oberflächliche Zerstreuung, sondern um gesunden Humor,

Weisheiten und Wahrheiten durch Komik und die Entspannung.

Mangas, Comics, Mickey Mäuse und Superhelden

waren schon immer Abbilder des Werdenden und Emergenten.

"Zynismus ist Humor in schlechtem Gesundheitszustand." - HG Wells

 

 

Holler

Seit den Alchemisten im Altertum weiss man, Materialien rufen Emotionen hervor.

Was der Konsument tut, hat auf der anderen Seite direkte Auswirkungen.

Das Wertesystem des bequemen Menschen ist hochkompliziert.

Je weniger unser Selbstwertgefühl, desto mehr

lässt man sich von der Konsumgesellschaft anziehen.

Die meisten Politiker sind Geiseln der Medien, der Märkte,

und haben kein endgültiges Ziel. Oft zerstreuen sie nur ihre Machtpositionen und

nutzen Sportler und Künstler als Feigenblatt.

Partei ist als Partei nicht wichtig. Wenn man in einem demokratischen Land lebt,

sollte man in einer Party sein und einen praktischen Beitrag leisten.

 

 

 

Die enge Gemeindestruktur werde der Lebensweise und

Bedürfnisse vieler nicht mehr gerecht.

Man strebt nach Sicherheit, Wohlergehen und Sinn für den Selbstwert;

aber die Überlieferungen von Gemeinschaft, Familie, Heim und Arbeit

werden durch Veränderungen untergraben, die nicht immer die ethischen

Dimensionen allen menschlichen Tuns anerkennen.

Wir möchten frei sein, doch wenn nicht allgemein

verstanden wird, was wir tun müssten, dann endet Freiheit in

der Tyrannei der Selbstsucht und höherer Gewalt.

Was angesichts dieser personalen und sozialen Übel notwendig wäre,

ist eine höhere Weisheit, die konzipiert:

eine Weisheit, die den menschlichen Verstand vervollkommnet, indem sie ihn

behutsam dazu bringt, das Wahre und Gute zu suchen und es zu lieben und so

den Menschen durch die sichtbaren Wirklichkeiten zu denen hinführt,

die man nicht sehen kann.

 

In jedem Team kann man von der Stärke des anderen profitieren.

Ähnlich wie bei einer Musikband kommt es in jeder erfolgreichen Gruppe auf

die Mischung von Qualität, Quantität, Effektivität und Erfahrung an.

Die Melodie gibt den Ton an, der Rhythmus bestimmt unsere Schritte,

die Harmonie hält das Ganze zusammen.

Über Rhythmus und Bewegung kann man hohe Spannungen erzeugen.

Die Musik hilft, im Rhythmus zu bleiben.

Sie beeinflusst unsere Gefühlswelt und kann Folgen von Migräne lindern,

den Blutdruck senken und das Immunsystem stärken.

Zu viel Musik kann aber auch killen oder einen um 180 Grad drehen lassen.

Musik lebt von der Stille - die Stille belebt die Musik.

In östlichen Kulturen bildet Musik die Brücke zwischen Erde und Himmel.

"Musik ist die Melodie zu der die Welt der Text ist." - Arthur Schopenhauer

Neben Musik ist der Ballsport die wichtigste Plattform für Toleranz und Harmonie

in einer karierten Leistungsgesellschaft.

In den meisten Ländern bietet der Fussball die einzigartige Gelegenheit,

wo Reiche und Arme gemeinsame Erfahrungswerte teilen.

Die Körperübungen führen zu innerer Entspannung und Klarheit.

Jogger erleben nach einer gewissen Zeit einen "Flow":

Der Kopf wird frei, emotionale Spannungen lösen sich.

Fussballer können bei jedem geschossenen Tor das Lebensgefühl

eines ganzen Landes erheben.

 

 

Im Sport geht's nicht immer nur um Spass haben,

es geht auch um wechselseitige Wertschätzungen.

Sobald die starken Gegenkräfte auf den körperlichen Schwachpunkt

(Kompositum, Morphem) prallen, werden auch sozusagen unsere sportiven

Gedankengänge erschüttert. Die virtuosen Couchpotatoes und Einfaltspinsel

spielen sich auf und gewinnen Kontur bei jeder ästhetischen Erfahrung,

was interessant ist und uns primär fasziniert,

bei jedem Ansatz, bei der man ein spezielles Interesse,

ein intensives positives Gefühl hat, ohne genau zu wissen, warum.

Der Spielfluss, die Geschwindigkeit, die Schusskraft, das technische Niveau

ist in der harten Praxis immer höher wie der Sticker jubeln kann.

Wenn's mit dem Technischen zu schwerfällt, trägt die Körpergrösse schuld.

Reale Tragödien treffen so ständig auf spielerische Zerstreuungen.

Die Art und Weise, Fussball zu spielen, hängt davon ab, wie er gefilmt wird

(von der kodierten, optischen Sequenz aus wechselnden Einzelbildern).

Generell hat die Ästhetisierung die Art Sport zu treiben verändert.

Der Schiedsrichter betrachtet eine Welt, an der er selbst teilnimmt.

Er steht für einen objektiven Gerechtigkeitssinn.

 

Das Spiel ist eine lebhafte, harmonische Bewegung

mehrerer gleichartiger oder zusammengehöriger Elemente.

Hier entsteht die Form aus mehrfachen Körpern, von Formen,

die wie sie entstehen und sich manifestieren, schon wieder entschwinden.

Das ist die Momentanität der Form, die sich auf dem Feld abzeichnet.

Aus der Form ergibt sich das Sein.

Die Wirklichkeit ist eine Folge von Metamorphosen / Transformationen,

wo der Eindruck eines Qualitätssprungs entsteht.

Die Metamorphose ist das Aufeinandertreffen von Realität und Künstlichkeit,

eine Offenbarung des Andersseins im eigenen Selbst.

Die Feststellung eines Wandels ist die Folge der Alteration.

Technik ist die Beherrschung einer Gerätschaft,

einer wiederholbaren Fertigkeit, um das Verwendbare in

der folgerichtigen Kollektivbildung erkennen und erlernen zukönnen.

Kunst ist die Verdichtung einer inneren Haltung

zu diesem Grossen Ganzen.

Unsere Körperhaltung bestimmt die innere Kondition.

Als Gruppe setzt man sich für jene ein, die nicht für sich selbst aktiv sein können.

Wird man bestürmt oder umzingelt, dann reicht der Blick zum Partner,

um sich mit kreativer Präzisionsarbeit aus jeder Lage befreien zu können.

In einem grossen Zirkus konzentriert man sich nur auf seine geringen

Möglichkeiten, die man im Spiel oder in der Performance nutzen muss.

Was dem Anhänger am meisten freut, ist nicht immer ein eleganter,

gelungener Zug oder der Sieg seines eigenen Teams,

es sind auch die wenigen besonderen Entscheidungsfindungen im Kampf. 

"Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg." - Laozi

 

Die ersten Wettkämpfe

Der 'Gelbe Kaiser' Huángdì, ein altchinesischer Kaiser

und "göttlicher Nachkomme der himmlischen Götter", erfand um 2.700 v.Chr.

den Cuju-Ball und entwickelte auch die ersten Lehren der Medizin.

Cuju 蹴鞠 ist ein altchinesisches Ballspiel mit Ähnlichkeiten

zum Verbandsfussball, der als Vorläufer des modernen Fussballs gilt.

Die Cuju-Organisation wurde in Städten wie Chi Yun She oder Yuan She gegründet,

heute bekannt als der älteste professionelle Cuju Club,

gegründet im 10. Jahrhundert.

Im frühen Mittelalter wurde das Spiel auch in Korea, Japan und Vietnam gespielt.

Nach 150 Jahren mongolischer Herrschaft wurde das 2.000-jährige Ballspiel

während der Yuan-Dynastie jedoch zu sehr vernachlässigt.

Das 3.700 Jahre alte Mesoamerikanische Ballspiel, der Vorläufer des englischen

Massensports, gelangte als Fussball- und Hockeysport nach Renaissance-Europa.  

 

Pentathlon, der Antike Fünfkampf, war der Beginn der Olympischen Spiele

um 708 v.Chr. in Olympia und entwickelte sich aus dem Kampfsport.

Nach der Abwehrschlacht von Marathon gegen die Perser um 490 v.Chr. leitete

der junge Athener Soldat Aichulos die Zeit der grossen Dramatiker ein.

Der olympische Wettkampf ist jedoch dem Phänomen

"Höher, schneller, weiter" zugrunde gegangen.

Fechten ist eine europäische Kampfkunst und entstand in Friesland

als eine Art Tanz. Die Römer konnten deren Stil

mit griechischen Elementen verbinden. 

 

 

 

Word

In der Welt des Kampfes gibt es "Lauernde Tiger und Verborgene Drachen".

Die Aufgabe, die man sich selber gestellt hat, ist der beste Weg,

um gegen sich selbst zu kämpfen. Mit dem Prinzip der Kampfkunst,

sich den Herausforderungen in entsprechender Form zu stellen,

kann man so die Quintessenz, das Wesen der Kultur, besser verstehen.

Der Rhythmus unserer körperlich-physischen Bewegungen sorgt für ein Gefühl

der Sicherheit, Gewissheit und Verlässlichkeit. Unser Gehirn bietet dann

neue Freiräume an, die wir ansonsten nicht haben.

Die Übungen stärken unsere Abwehrkräfte.

Wenn man sich gutes Essen in Gedanken vorstellt, isst man hinterher weniger.

"Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen.

Das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit." - John F. Kennedy

Geld, Macht, Genusssucht, Ablenkung sind des Menschen Begleiter.

Im Club der toten Dichter wurde kein Blatt vor den Mund genommen.

Che è la paura dell'imbarazzo baby... Tu sei il prossimo.

Die Sportwett-Mafias in Singapur, China und Süd-Europa sind mit ihren

verlockenden Geschäftsmodellen fast nicht zustoppen.

Während einer dunklen Periode ist der Mensch materiell gepolt.

Seine negativen Ego-Eigenschaften sind Angst, Schuld, Arroganz,

Manipulation und Machtstrebung. Seine Gehilfen sind die derzeitigen

nur materiell ausgerichteten Gesellschaftssysteme - Ein Wachstum ohne Grenzen.

Seit dem Mauerfall in Berlin lässt die totalitäre Regierung in China

die Wirtschaft konsolidiert wachsen.

Ihre Angst ergab sich aus den Erfahrungen des sowjetischen Zerfalls.

Seit 2001 herrschte die Angst in der US-Regierung.

Bei den Investment-Bankern herrschte Rezessionsangst und

Angst ist nicht nur für Börsianer der schlechteste Ratgeber.

Die einen suchen verstärkt bis geradezu hilflos nach dem Sinn des Lebens,

andere ergreift wiederum eine Art Endzeitstimmung,

die bis zur Rücksichtslosigkeit ausgelebt wird.

Es ist die Angst, was die Menschen am meisten bewegt und belastet,

was auch von Politikern und Medien geschürt wird.

Hierdurch ist der Mensch manipulierbar und lässt sich optimal steuern.

Für den Unerfahrenen kann die Angst gegen den Feind zu verlieren

manchmal grösser sein als die Begierde den Gegner zu besiegen.

Die Worte 'fremd' und 'jemand besonders beachten'

sind in der Sprache des Alten Testaments verwandt.

Ein fremder Mensch ist der, den man genau beachtet.

Fremde sind also weder die, die man übersieht, noch sind es Menschen,

die genau so sind, wie wir, oder genau so werden, wie wir.

Angst ist der Nährboden für viele Krankheiten.

Sie hindert uns daran unserer Intuition zu folgen, kreativ zu sein,

um unseren eigentlichen Ziel nachzugehen. 

Wo keine Angst ist, ist der Schutz vollkommen.

Der mental ausgebildete Helfer steht darüber

und hat an sich die Fähigkeiten sie zu kontrollieren.

Es gibt Leute, wie z.B. einige der Elite,

die keine Angst haben und sogar süchtig nach dem Adrenalinstoss sind.

 

Wenn du glaubst, du bist geschlagen, dann bist du es auch.

Wenn du glaubst, du traust dich nicht, dann tue nicht.

Wenn du gewinnen willst, aber glaubst, es nicht zu können,

dann ist es fast eine todsichere Sache.

Wenn du glaubst, du verlierst, dann bist du verloren.

Denn stehend in der Welt finden wir vor,

Erfolg beginnt mit dem Willen des Mitmenschen;

es ist alles im Geisteszustand.

Die Schlachten des Lebens gehen nicht immer

an den Stärkeren oder Schnelleren;

doch früher oder später gewinnt derjenige, der glaubt, er kann.

 

Arbeit 工作, Wissen 知识, Technik 技巧, Verstand 认识

Um eine Technik zu kennen, muss ich es erlernen,

um es zu erlernen, muss ich hart daran arbeiten;

Je mehr Erfahrung, desto mehr Wissen hast Du,

je mehr Wissen, desto vollkommener bist Du.

Perfekt zu sein, heisst nicht der Beste zu sein,

Das Beste in Dir ist keine absolute Perfektion,

eine Technik perfekt zu beherrschen ist nur eine Sache zu beherrschen;

Daher werde ich niemals in allem perfekt sein,

doch eine Sache am besten zu beherrschen

ist besser als nichts.

Ein guter Schritt zu mehr Zufriedenheit;

Je mehr Zufriedenheit wir bekommen, desto glücklicher sind wir.

Was wir am meisten wollen ist nur das Meiste zu bekommen,

so können wir mehr geben, um helfen zu können ...

Wir helfen uns selbst, um den Kreis des Entwickelns zu schließen ...

Vertrauen 信用, Verständigung 心得, Teilen 相濡以沫 und Freundschaft 友情;

Das ist Teil von Kung Fū 功夫.

 

Good fortune to you ... 

 

 

 

 

 

Fragende Hand, Suchender Arm

Wing Tsun 詠春 bedeutet: "Einen ganzen Frühling loben oder preisen".

In Hongkong werden über 150 Stile des Kung Fū gelehrt.

WingTsun Kuen wird angeleitet Prof. Dr. Leung Ting.

Seine WingTsun Leung Ting Martial Arts Associaton™

gründete er 1970 und 1973 in Yaumati.

Seine Organisation, die International WingTsun Association™, 

hat heute Zweigstellen in über 64 Ländern. Mit über 1 Million Praktikern weltweit

ist die IWTA die grösste globale Kampfkunst-Organisation.

WingTsun™ wird auch von vielen Gesetzesvollzugsbehörden und Spezialkräften der Welt ausgeübt, wie das US Marine Corps oder das FBI.

Das Leung Ting-Stil WingTsun gilt als Unter-Stil des Yip Man-Stils.

Die Kunst leitet sich vom Fukien-System ab und ist verwandt mit dem Hakka-System.

Leung Ting, der die Ergebnisse der Kampferfahrungen, die er, seine Schüler

und andere erzielten nutzte, um diese Methoden zum weltweit gültigen Unterrichtssystem

der I.W.T.MA.A., später IWTA, zusammenzufassen wählte, um diesen inhaltlichen Unterschied

gegenüber dem Yip Man-Stil kenntlich zu machen.

Im Grundstand des Wing Chun werden Formen wie Chi Sao 黐手 "Klebende Hände"

ausgeführt, sowie die technischen Kuits/Prinzipien:

"Aufnehmende" Brust, gerader Rücken, gerade Hüfte;

Die Dānt'ien 丹田 "Energiefeld" mit Qi füllen und

die Stärke auf alle Körperteile verteilen;

Bilde eine Pyramide mit dem Schwerpunkt in der Mitte;

Die Augen schauen geradeaus und passen in alle Richtungen auf;

Sammle deinen Geist, erhebe dein Gemüt...

Formen sind festgelegte Abfolgen von Techniken,

die jeder Schüler alleine durchführt.

Die Formen des Wing Chun sind, wie auch die japanischen Kata oder

die Koreanischen Hyeong, wie ein "Notebook" zur Vermittlung von Theorien

und Techniken zu verstehen und nicht als ein ritualisierter Kampf

gegen imaginäre Gegner.

Das Kompendium ist auf die Extreme der menschlichen Natur ausgerichtet

und erläutert Kultur- und Bildungstechnik.

Vernünftiges Denken geht von einem Verstand aus,

Emotionales Verhalten von der Empfindlichkeit; beide sind interdependent,

so wie Mathematik und Kunst aufeinander abgestimmt sind.

Reihenfolge, Anzahl und Art der Formen

ist in den verschiedenen Wing Chun-Familien oftmals sehr unterschiedlich.

Loy Lau 刘金伦 - Hui Sung 慧星 - Lat Sao Jik Chung 稷涌

"Zeichne auf, was kommt; Begleite nach Hause, was geht,

und ist der Weg frei, stoße vor."

 

 

Yim Wing Chūn war Schülerin der buddhistischen Nonne

Wú Méi / Ng Mui 吴梅, Meisterin der Shaolin Kampfkünste,

der Wudang Kampfkünste, Yuejia Quan, des Yue Fei-Familienstils

und Gründerin der Kampfkünste Wu Méi Pài, Wing Chun Kuen,

Dragon-Style, White Crane und Five-Pattern Hung Kuen.

Yip Man / Yè Wèn 葉問 (1893–1972) ist Yims Nachfahre und war Schüler von

Chan Wah-shun und Liáng Bì im südlichen Foshan,

die Wiege der Chinesischen Kampfkunst.

Er war schon als junger Medizinstudent berühmt für seine blitzartigen Techniken.

Während der Besatzung musste er sich und andere gegen Generäle, Soldaten und

Kriminelle verteidigen. Ohne ihn wäre dieser Stil verlorengegangen.

Die Kampfkunst des Wing Chūn 咏春 "Schöne, ewige Frühlingszeit"

entfaltet ihre Kraft auf die sanfte Art und konzentriert sich auf die Gelenke.

Judo-ähnliche Techniken werden kombiniert, nur ohne das Zupacken.

Sie verbindet die Elemente und ist daher sehr facettenreich.

Der 300-Jahre alte Frauenstil ist nicht auf die Muskeln angewiesen,

kann aber die Kraft beugen.

Mans Sohn Yip Ching 葉學正 ist einer von fünf Grossmeistern der Familie Yip Man

und Cheung Wing Sing. Yip Chun 葉準 gründete die Ving Tsun Athletic Association.

Bruce Lee / Li Junfán (1940-1973) entwickelte sein Jeet Kune Do,

den "Weg der abfangenden Faust", Leung Ting formte WingTsun Kuen.

Im chinesischen Kampfsport Wushù 武术 gilt die konfuzianische Philosophie:

Wir alle sind Eine Familie.

Wir müssen uns redlich und aufrichtig verhalten.

Nur mit Ruhe und Feingefühl wird unsere Kunst authentisch.

Kampfkunst ist Ausdruck der Tugenden.

Wir respektieren uns immer gegenseitig

und behaupten uns selbst ohne andere zu schädigen.

Wir konzentrieren uns auf das, was wir fühlen, nicht was wir sehen.

Man folgt die Schatten des Gegners, nicht seine Hand.

Unsere Kunst soll Brücken schlagen. Das Ziel ist Harmonie und Gewaltlosigkeit.

Beim Austausch setzen Wing Chun-Kämpfer das Prinzip der Zerstreuung ein.

Die "Zerstreuende Hand" ist anvisiert auf das Zentrum

- Offensive als Defensive und Defensive als Offensive.

"Die Würde des Einzelnen ist das Wichtigste Gut des Lebens. Ich hoffe inständig,

dass wir den überfälligen Respekt für andere Kulturkreise entwickeln." - Yip Mans

Kommentar nach seinem KO-Sieg über den Boxweltmeister 1950 in Hongkong.

Schon um 1910 veranstalteten die vier Besatzungsmächte in Shanghai

einen Wettkampf, der ihre Überlegenheit beweisen soll, um den Willen

und den Zusammenhalt der Bevölkerung zu schwächen.

Als legendärer Sieger ging damals Huo Yuanjia 霍元甲 (1867-1910) hervor,

Gründer der Jinwu Sports Federation, Meister im Mízōngyì 迷踪藝

"Fähigkeit der verirrten Spur", die auf Täuschung und Mobilität beruht,

ein Vorläufer der Inneren Kampfkunst Xingyi Quan,

entwickelt von Yue Fei 岳飛 (1103-1142), dem Heerführer der Song-Dynastie.

Kung Fū wurde entwickelt, um unsere hohe Dynamik

und Extremität in kontrollierter Aktion umzusetzen.

Sie lehrt bestimmte Präzisionstechniken, fördert 

Situationsbewusstsein und kinetische Wahrnehmung.

Man nimmt die Summe der momentanen Umstände und Tatsachen wahr,

die bestimmend auf unser Handeln einwirkt.

Der intrusive Antagonist wird immer durchleuchtet.

Unsere Fähigkeit hängt allein von der Mathematik ab.

Wir nutzen die Fertigkeit, um die Macht zu bezwingen.

Der Meister nutzt die Energie (die Macht, das Wissen, die Ausstrahlung)

des Kontrahenten (contrahere = "zusammenziehen"),

um ihn am Ende zu stärken und nicht umgekehrt.

Kung Fū bezeichnet den hohen Grad einer erreichten Kunstfertigkeit,

die durch harte geduldige Arbeit gewonnen;

das Unterfangen, sich als Mensch mit seiner inneren Verfassung

auch im riskanten Handeln zu vervollkommnen.

"Der wahre Kampfkünstler lebt nicht für etwas. Er lebt einfach" - Sifu Li

Er lebt Einheit in Vielfalt und kreiert Raum für das Entfaltende.

Wie ein Baum steht er fest mit beiden Beinen auf dem Boden.

 

 

 

"Steigt man auf dem Gipfel weitet sich der Horizont.

Uns mangelt es an Grossmut, wenn wir die Talente der Anderen nicht anerkennen.

Unser Niveau in den Kampfkünsten gilt auch für unsere Persönlichkeit."

- Gong Baosen, Grossmeister der Inneren Kampfkünste Xíngyì Quán und Bagua

ist eine Quelle des Lebens, eine energetische Kraft, eine Substanz,

die von Geburt an vorhanden ist und im Laufe des Lebens

nach und nach schwächer wird.

Einige Menschen werden mit einer Begabung für Sport oder Kunst geboren,

aber das Potenzial des Qì ist in jedem von uns.

Nur wenn man ständig übt, geht diese Gabe nicht verloren.

Körper und Geist sind Eins.

Allein die pure Willenskraft kann Qì durch den Körper fliessen lassen.

Das ist Qìgōng.

Hier kann sogar der verletzlichste Körperteil durch die Kraft des Qì

zu einer Waffe werden.

Der Flow

oder Chì 氣 bedeutet Energie (Bioelektrizität), Atem oder Fluidum,

wörtlich übersetzt auch Himmel (Äther) sowie Atmosphäre, Kraft oder Temperament.

Qì bezeichnet die Emotionen des Menschen und

nach moderner daoistischer Auffassung steht es auch für die Tätigkeit

des neurohormonalen Systems.

Der daoistische Philosoph Zhuangzi beschrieb den Kosmos als aus Qì bestehend.

Die konstante Bewegung und Zirkulation des Qì fördert das Gleichgewicht.

Darüber hinaus bildet Qì die ideelle Grundlage der

traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und der inneren Kampfkünste.

Qì, sowie "Prana" und "Pranayama" in Indien, wurde im Westen in adaptierter Form

bezeichnet, wie "energeia" oder "élan vital" (Vitalität), Begriff von Henri Bergson

in seinem markantesten Philosophem "Die Schöpferische Entwicklung".

Dàojia, die Daoistische Philosophie von Lǎozi oder Lǎo Tse 老子, 

beeinflusste auch die westliche Kultur in den Bereichen der Politik.

Hermann Hesse, Alfred Döblin und Bertolt Brecht schrieben darüber.

 

 

Für die belebte Welt hat der Fluss der Energie eine besondere Bedeutung.

Es gibt zwei Arten von Qì: das Ursprüngliche und das Erworbene.

Das Ursprüngliche Qì ist angeboren und wird von

der angeborenen Konstitution des Körpers hervorgerufen.

Die Stärke des hervorgerufenen, Ursprünglichen Qì wird grundsätzlich

von der Konstitution und vom Alter des Individuums bestimmt.

Das Erworbene Qì lässt sich von der Luft- und Nahrungsaufnahme ableiten.

Qìgōng ist eine Übung, die zur Stärkung des

Ursprünglichen Qì dient, als auch zur Erzeugung des Erworbenen Qì.

Sie verschmelzen miteinander und wandeln sich um in wirkliches Vitales Qì.

Sie verteilt es reibungslos und wirksam im Körper,

und sichert so folglich das richtige und befestigte Funktionieren

der Organe und Geweben.

Die meisten Qìgōng-Übungen beinhalten das Trainieren der Atmung,

der Konzentration, der Körperhaltung und

der Bewegungen von bestimmten 'Hilfskräften'.  

Gōng bedeutet, Leistung oder Fähigkeit,

die durch ständiges Üben (Gōngfu) gefördert wird.

Zusammen bedeutet Qìgōng: Energie entwickeln.

Qìgōng oder auch Chì Kung 气功

ist speziell darauf ausgerichtet, die Organe und

das Gehirn mit mehr Lebensenergie zu versorgen

und die beiden Gehirnhälften zu synchronisieren.

Die Bildung neuer Synapsen im Gehirn wird angeregt.

Das führt zur Steigerung geistiger Fähigkeiten

und erhöht unsere Bewusstheit im Alltag.

Qigong Praktiken können als

kriegerisch, medizinisch oder spirituell klassifiziert werden.

Über das bloße Ansammeln von Wissen hinaus

entwickelt man einen tieferen Sinn.

Qigong beeinflusst Dimensionen unseres Daseins. 

Shàolín Gōngfu 

Die buddhistischen Mönche von Shàolín waren die Jedis unserer Welt. 

Einst hatte eine Hand voll Mönche ganze Armeen geschlagen und zurückgedrängt.

Die ersten Kampfkünstler gab es in Indien vor 2000 Jahren.

Im Henan des 5. Jahrhunderts legte der indische Mahayana-Buddhist

Bodhidharma im daoistisch geprägten Shàolín-Kloster

die Keimzelle einiger chinesischer Kampfkünste.

Das Kloster erfuhr die Kombination aus Meditationspraktiken des Zen

(Sanskrit-Wort Dhyana ध्यान "Zustand meditativer Versenkung")

und körpertüchtigenden Bewegungen Xisuijīng 洗髓經 und Yìjīnjīng 易筋經.

Er lehrte die Kampfkunst im Unterschied zu seinen Shàolín-Nachfolgern allerdings

nur als ergänzende Disziplin zum Erreichen der Erleuchtung / Inspiration.

Während der Tang-Dynastie um 600 erlangten ihre Meister grosses Ansehen

im Kaiserreich. Die Ming-Dynastie von 1368 bis 1644 war auch die Blütezeit der

hohen Künste in China.

Die Yǒngchūn-Stile wurden in der "Halle des immerwährenden Frühlings“ entwickelt, welche sich in bestimmter Form auf eine Operntruppe beziehen.

Anfang der Qing-Dynastie (1644–1911) waren die Shaolinmönche so berühmt,

dass sich Kaiser Kangxi Sorgen um seinen Einfluss auf die chinesische Gesellschaft

mit der neuen Mandschu-Regierung machte und beschloss,

das Südliche Shaolinkloster zu vernichten, was jedoch misslang.

Ein Beamter wollte sich dann einen Namen verschaffen und verschwor sich

mit jemandem, der das Kloster von innen heraus in Brand setzte,

wobei die meisten ums Leben kamen.

Die "Fünf Älteren“, Führer der fünf Shaolin-Stile, Meisterin Ng Mui, der Abt des Klosters

Meister Chi Sin 至善禅师 mit den meisten Schülern, Meister Pak Méi 白眉道人,

Meister Fung To Tak 冯道德 und Meister Miu Hin 苗显 konnten entkommen.

Die buddhistische Nonne ließ sich im Tempel des Weissen Kranichs

am Tai Leung-Berg nieder. Am Marktplatz eines nahen Dorfes lernte sie

die junge Yim Wing Chun und deren Vater und Tofu-Händler Yim Yee kennen.

 

1928 wurde ihre Grosse Bibliothek von Nationalisten niedergebrannt.

Erst seit 1980 werden in China wieder Shàolín Gōngfu-Schulen betrieben.

Heute sind dort jedoch alle Kampfsportschulen in der Hand des Militärs.

Wenn die Wölfe angreifen, werden sie nicht getötet,

sondern nur etwas geschwächt, damit sie daraus ihre Lehre ziehen.

Die "Buddhas des unschätzbaren Lebens" sind frei von Weltlichkeit

und Säkularismus und nehmen die weltlichen Dinge

nicht wichtiger wie sie in Wirklichkeit sind.

Ähnlich wie die Muslime praktizieren sie ganztägig ihre Bewusstseinssteigerung.

Shàolín Quánfa ist eine Kampfkunst, die viel Stärke und Kraft erfordert.

Hier steht die Bewegungsmeditation im Vordergrund;

T'ai Chì Quan ist weniger körperlich anstrengend.

 

Im Sinne des Zen-Buddhismus wird man Teil von dem, was man erforscht.

In unseren Köpfen ist alles, wie beim Computer, nur ein Touch entfernt.

Wie bei einem Scheinwerfer leuchtet unser Bewusstsein ein Ziel aus.

Durch einen bestimmten Entspannungsmechanismus verliert man

das Gefühl von Bedrängnis und existenzieller Furcht.

Der Kampf ist immer Ausdruck von Meditation und Bescheidenheit.

Meditieren ist, wenn wir über etwas nachsinnen.

Es gibt zwei Arten von Meditation.

In der einen geht es um die Konzentration, die geistige Ruhe.

Bei der anderen geht es um die Analyse, die tiefere Einsicht der Dinge.

Bei Meditationsübungen beschäftigt man sich mit dem Mitgefühl, mit der

Unterscheidung zwischen dem Ego und den anderen und mit der wechselseitigen

Abhängigkeit aller Dinge und Lebewesen voneinander, besonders der Menschen.

T'ai Chì 太極拳

Das Beste, Das Äusserste, Das ganz grosse Extrem, Die grossen Kontraste

- bezeichnet das höchste Prinzip des Kosmos.

Dieser Term findet sich im Daoismus und auch im Konfuzianismus.

Der Name T'ai Chì Quan bedeutet "oberstes Prinzip des Faustkampfes".

Tai Chì, auch Chinesisches Schattenboxen genannt, gehört zu den ganzheitlichen

Ansätzen, da es der Gesundheit und Erholung sowohl des Körpers

als auch des Geistes und der Seele dient.

Ursprünglich war Tai Chì eine Kampfkunst zur Selbstverteidigung,

heutzutage ist der Gesundheitsaspekt immer weiter in den Vordergrund gerückt.

Sinn von Tai Chì ist nicht die rohe Kraft,

sondern ein besonderes feines und graziles Bewegungstraining.

Durch Tai Chì soll eine bessere Beweglichkeit der Gelenke bewirkt werden.

Die Bewegungen kommen nicht durch Muskelimpulse,

sondern durch die Lebensenergie Qì zustande,

die in jedem menschlichen Körper durch bestimmte Leitungsbahnen,

die Meridiane, fließt.

Eng verbunden ist dies mit dem Prinzip der Gegensätze Yin und Yang

und dessen Gleichgewicht. Bei Störungen der Lebensenergie kann es

zu Krankheiten kommen.

Das Praktizieren von Tai Chì entspannt die Muskulatur

und führt zur besseren Körperhaltung und -wahrnehmung.

Ihre positive Wirkung auf den Kreislauf

und die Sauerstoffversorgung ist ebenfalls beschrieben.

 

Nihons Krieger

Im Alten China gab es mehrere Geheimorganisationen,

die noch das alte Wissen vor anderen Brandschatzern beschützen mussten.

Einige von ihnen zogen weiter auf die östlichen Inseln.

Um 1281 plante der aggressive Mongolenherrscher Kubla Khan die Insel Nihon

mit der grössten Seeflotte aller Zeiten zu erobern.

Japan wäre verloren gewesen, wenn nicht ein plötzlicher Taifun

Hunderte Schiffe weggespült hätte.

Die alten Japaner nannten das Phänomen Kamikaze "Göttlicher Wind".

Togakure-Ryu, die "Schule der Verborgenen Tür" von Daisuke Nishina/Togakure,

der im 12. Jahrhundert seine Kampf-Techniken vom chinesischen Mönchen

Kain Dōshi erlernte, fördert individuelles, persönliches Training

und ermuntert, die Dinge zu bezweifeln -

die Fähigkeit von Shin shin shin Gan "Gottes Augen, Gottes Geist"

zu lernen, den Gegner richtig zu kennen und sich zu verteidigen.

Beim Ninjutsu geht's darum, das Ziel mit allen möglichen Mitteln zu erreichen.

Die Ninja 忍者 waren Illusionstechniker, Spione und Kriegskünstler

und stammen von Geheimbünden in den Bergen Yamaguchis ab.

Die ursprünglichen Shinobi 忍び betrachteten sich als das förmlich-kulturelle

Gegenteil der konventionellen Disposition der damaligen Zeit.

Sie haben demokratisch gelebt und waren Praktiker shintoistischer,

progressiv-aufklärerischer, politischer und militärischer Strategien.

Zum Ehrenkodex der Krieger gehört es, dem Gegner und dem Schicksal

mit Disziplin die Stirn zu bieten.

Seit dem 14. Jahrhundert verteidigten sie ihre Unabhängigkeit gegen

die Feudalherren der umgebenden Provinzen in Japan.

Im 16. Jahrhundert verloren die Shogune immer mehr an Macht,

während ihre Vasallen um die Vorherrschaft kämpften.

In diesen Kriegen boten die Ninja ihre Dienste jedem an, der sie bezahlen konnte,

und spielten die Kriegsfürsten gegeneinander aus.

Tanba, der letzte Ninja-Meister von Iga, konnte die geheimen Ninjutsu-Lehren

noch im letzten Moment vor der Samurai-Armee retten.

Die "Honjō Masamune"-Schwertkämpfe gegen Mongolen und Ninja

hatten die kaiserlichen Samurai zu enorm leidenschaftlichen Kriegern gemacht.

Nach der Attacke im 17. Jahrhundert auf die christliche Stadt Shimabara,

wo Jesuiten und herrenlose "Rōnin" lebten,

erlebte das gestrenge 'Reich der Sonne' unter der Tokugawa-Dynastie

eine Blütezeit des hohen Genusses.

Die Ethik der Samurai hat das japanische Volk

besonders in der Arbeitswelt nachhaltig geprägt.

Hagakure 葉隠 "Hinter den Blättern", das Buch der Samurai,

wurde um 1710 vom Samurai und späteren

Zen-Mönchen Tsunetomo Yamamoto verfasst.

 

Müsste man in einem Wort sagen, worin das Wesen des Samurai liegt,

so besteht es zuallererst darin, dass er

seinen Körper und seinen Geist ernsthaft seinem Herrn widmet.

Seinen Herrn nicht zu vergessen, ist das Wichtigste für einen Gefolgsmann.

 

Es heißt, dass man zu dem, was man "Geist einer Epoche" nennt,

nicht zurückkehren kann... Folglich ist es wichtig,

aus jeder Generation das Beste zu machen.

 

"Dinge von grosser Bedeutung soll man mit Leichtigkeit angehen."

- Herr Naoshige. Dazu merkte Meister Ittei an:

"Dinge von geringer Bedeutung gehe man mit Ernsthaftigkeit an."

 

Wenn du einen Meister auf einen Irrtum hinweisen willst,

dir das aber vom Rang her nicht zusteht, dann beweist du deine Loyalität,

indem du einen Ranghöheren für dich sprechen lässt.

Um dazu in der Lage zu sein, musst du zu allen Gefolgsleuten freundschaftliche

Beziehungen pflegen. Das solltest du aber nicht aus Eitelkeit tun.

Dein Ziel sollte das Wohlergehen des Klans sein.

 

Das Wort Gen bedeutet so viel wie "Illusion" oder "Erscheinung".

In Indien nennt man einen Mann, der über magische Kräfte verfügt,

Genjutsushi, "Meister der Illusionstechnik".

Alles in der Welt ist nur ein Puppenspiel. Daher benutzen wir das Wort Gen.

 

Was man gemeinhin Großzügigkeit nennt, ist in Wirklichkeit Mitgefühl.

Im Shin´ei steht geschrieben: "In den Augen eines Mitfühlenden gibt es niemanden,

der keine Gnade findet. Jemand, der gesündigt hat,

ist sogar noch mehr zu bedauern."

Das Herz ist unermesslich groß. In ihm ist Platz für alle.

 

Meister Ittei sagte: "Wenn mich jemand fragen würde: `

Wie werde ich ein guter Mensch?´ wäre meine Antwort:

`Ertrage Leid!´ Wer kein Leid erträgt, bekommt einen schlechten Charakter." 

 

___________________________________________________________________________________psychobiologie

Die Goldene Mitte

 

Es heisst: "Ihr sollt euch überhaupt nicht gegen das Böse wehren.

Wenn einer dich um etwas bittet, dann gib es ihm."

"When you know you're great you have no need to hate." - Master M

"Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde

als der Dummkopf durch seine Freunde." - Benjamin Franklin

"Unsere Erfahrung bestätigt, dass all das, was ein oberflächlicher Hedonismus

anzubieten vermag, illusorisch ist und den Menschen nicht ausfüllt;

dass der Selbstschutz des Egoismus zur Selbsttäuschung führt;

dass Gleichgültigkeit und Skeptizismus das Ideal der Liebe zerstören;

das Gewalt und Ideologien nur in eine Sackgasse führen."

 

 

 

Hin und wieder können Bilder, Wörter und sogar Zahlen übermächtig wirken.

Erfahrungen wie diese werden sehr früh im Gehirn angelegt.

Allgemein werden wir unterschiedlich ideologisch geprägt und es ist kompliziert,

dieser Prägung zu entkommen und die Gesunde Balance

oder die Goldene Mitte zu finden.

 

Die Geistlichen wollten die Umwelt im Inneren ändern. Karl Marx wollte

die äussere Umwelt ändern, damit sich die menschliche Natur ändern kann.

Bei Sigmund Freud war es anders herum. Freud war umstritten, weil er generell

die Absicht hatte, viele Türen für die Nachwelt zu öffnen.

In seiner Abhandlung "Eine Schwierigkeit der Psychoanalyse"

hat er bis dahin (1917) drei schwere Kränkungen diagnostiziert.

Die erste wäre die Entdeckung Kopernikus',

dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt,

was nach Freud die zentrale Rolle des Menschen in Frage gestellt hätte.

Die zweite bestünde in den Hypothesen des Charles Darwin,

dass der Mensch vom Affen abstamme,

die demnach die göttliche Schöpfung hätten widerlegen sollen.

Die dritte Kränkung der Menschheit wäre eben

Freuds Postulat des Unbewussten,

wonach der Mensch nicht Herr seiner selbst sei, sondern materiell determiniert.

Diese Freud'sche Selbsteinschätzung ist aber

auch nicht ganz frei von Narzissmus.

Den Narzissten schmerzt das, von dem er unbewusst spürt,

dass es wahr sein könnte, er es aber nicht wahrhaben will.

Die Bedrohung und der Schmerz bestehen darin, dass der Kränker Recht

haben könnte und das konstruierte Selbstbild an der Realität zerbrechen könnte, dass, existenziell gesprochen, von ihm nichts mehr übrigbleibt.

Deswegen muss das Trugbild mit offensiver Aggression verteidigt werden.

 

Die Intuitionen sind keine impulsive Launen des Geistes,

sie sind sichere Formen der Erkenntnis.

Sie liegen unbewusste Heuristiken zugrunde, die effektiv arbeiten.

Ein Grossteil unseres mentalen Lebens vollzieht sich unbewusst

- man handelt "aus dem Bauch heraus".

"Wo Liebe ist und Weisheit, da ist weder Furcht noch Ungewissheit;

wo Geduld und Demut, weder Zorn noch Aufregung;

wo Armut und Freude, nicht Habsucht und Geiz;

wo Ruhe und Besinnung, nicht Zerstreuung noch Haltlosigkeit." - Francesco d'Assisi

Aristoteles: "Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich."

"Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege.

Der eine ist die Liebe, der zweite ist die Genügsamkeit,

der dritte ist die Demut. Nur der Liebende ist mutig,

nur der Genügsame ist großzügig, nur der Demütige

ist fähig zu herrschen." - Lǎozǐ 老子 "Alter Meister"

Der Bezug zum Meister kann die Verantwortung für das eigene Handeln erhöhen.

Berufsethos, Wirtschaftsgeist, Gesetzestreue und künstlerische Exzellenz

können so einen starken Anstoß erhalten. Der Mensch ist biologisch als Geschöpf des

Mangels konzipiert. Er kann mit dem Wenigen optimal auskommen.

Fasten dient nicht nur der Entschlackung, sondern führt auch zu innerer Sammlung.

In der Leere oder in der Stille entsteht auch eine Offenheit für

die wesentlichen Fragen des Lebens, die immer auch spirituell sind.

Die Crux in unserer Kultur ist das Rauschhafte, der romantische Gedanke,

welches im eigentlichen Sinne recht zerstörerisch ist,

weil man konkret von einem Menschen verlangt, was eigentlich ein

spirituelles Bedürfnis ist. Nämlich nach Perfektion, nach Erlösung,

nach Angenommensein wie man ist, nach Gnade. Aber wenn wir diese

Bedürfnisse auf einen Menschen projezieren, muss es scheitern.

Der im Körper ausgeschüttete Glücksstoff 'Oxytocin' ist das,

was auch das Gefühl von Freundschaft und Verbundenheit ausmacht.

Wir verwechseln bei dem Thema Liebe oft sozusagen

den Rausch, die Exstase, das Aufregende - da ist das 'Dopamin' -

und das Vertraute, das Kuschelige.

Für Frauen ist Weisheit wichtiger wie Klugheit.

Mann will von Frau inspiriert werden. Unvernünftige, unangemessene

Erwartungen zerstören die Dankbarkeit, egal ob sie erfüllt werden oder nicht.

Je mehr wir haben, desto mehr müssen wir uns in Dankbarkeit üben;

sonst halten wir immer mehr von dem, was wir haben für selbstverständlich.

Wenn wir aus Gewohnheit immer mehr für selbstverständlich halten,

macht uns unser Undank schließlich unglücklich.

Und natürlich muss man Dankbarkeit auch üben, wenn man wenig hat,

so dass das wenige, das man sehr schätzt,

zu mehr Glück führt als Vieles, was man wenig schätzt.

Die Dankbarkeit bewahrt uns vor Arroganz und Überheblichkeit

und lässt uns tiefer in den Horizont blicken.

Jeder Schritt auf dem Weg zum Gipfel ist eine neue Herausforderung.

Man findet den Weg, wenn man inspiriert wird.

Jeder strebt nach fortwährenden Erkenntnissen in der Transzendenz

des Sports, des Bergsteigens, der Kunst, der Musik,

des Konsums, der Geldmacherei, etc.

Die Wirklichkeit im Lebensfluss ist das Effektive im rationalen Möglichkeitsdenken,

das Wirksame im Glauben etwas erreichen oder erkennen zu wollen, in der

Zuversicht, dass der Ball, das Werk oder das Produkt sein Ziel auch wirklich findet.

Demnach hat jeder Mensch eine religiöse und artistische Begabung.

Man muss imstande sein, die allgemeinen Begriffe

auf die einzelnen Fälle anzuwenden.

Der Mensch selbst ist die grösste Herausforderung.

Offen sein, um den Wegen zu vertrauen;

und Weitergehen, mit dem festen Ziel vor Augen.

Man soll sich von allen gesellschaftlichen Vorstellungen,

was es heisst, Mensch zu sein, entprogrammieren.

So wie jegliche gesellschaftliche Struktur die Grundlage einer Zivilisation ist und

es nicht darum geht, diese Struktur zu zerstören, sondern nur darum,

dass sie von den Egostrukturen der Lobbys befreit wird.

Alles ist nur eine Erfahrung, aus der wir lernen,  

denn kein Mensch ist wirklich negativ.

Das Negative in uns und in der Welt ist ein Leerer,

durch den wir langsam zum Verständnis kommen.

Ohne Dunkelheit würde es kein Licht der Erfahrung geben.

Wer die Tiefen nicht ergründet hat, kann die Höhen nicht geniessen.

Denn egal was wir tun, wir kommen durch unsere negative Handlung

zur Erkenntnis des Realen, die hinter dem Scheinbaren steht.

Der Mensch ist wie das Alchemistische Gold, das ins Feuer geworfen wurde

bis alle Unreinheiten sich vom Reinen Gold getrennt haben.

 

 

 

Auf eine Sinnsuche, um über Reize von aussen den Sinn zu finden, zumindest

zu einer Erklärung, einer Erfahrung, etwas woran man sich festhalten und

sich beschäftigen kann, begeben sich viele unterschiedlich.

Die Suche nach dem verlorenen Paradies

kann wörtlich verstanden werden, so als gebe es eine vage Ahnung,

dass es in dieser Welt auch schon einmal ganz anders war.

Die Suche nach dem "Himmel auf Erden" in perfekten Urlaubserfahrungen,

in möglichst langem und gesundem Leben, in makelloser Schönheit.

Zwischen den Zwei Paradigmen der Realität - intern und extern,

energetisch und physisch - strukturieren wir uns selber um und

unsere Beziehungen zu persönlichen Authoritäten.

Der Fakt, dass die globale Gesellschaft nun durch Krisen aufgeweicht ist,

die jede Nation, jedes Organ, und jedes System in unserem

globalen Körper berührt, hat eine symbolische Signifikanz.

Der Mensch kann strahlen, springen, sich regenerieren und etwas wettmachen.

Sein Hirn hat 100.000 mal mehr Verbindungen zu sich selbst wie zu den Sinnen.

Der Sinn ist vielfältig, wenn man ihn erst einmal erschlossen hat.

Man kann damit arbeiten, anderen auf die Sprünge helfen.

Durch Beschwerden, Blockaden, alte Glaubenssätze, Sabotageprogramme

oder Traumatas wird man daran gehindert,  

in der tatsächlichen Größe und Stärke zu leben.

Erst wenn die kritische Masse an Menschen erreicht ist, die aufhören an ihre

selbsterschaffenen Identitäten und deren Leidens- oder Erfolgsgeschichten

zu glauben, setzt sich das Sein, die wahre menschliche Natur durch.

Im Sein bestehen die Hoffnung und die Gnade aller,

denn dies ist unser natürliches Erbe. Indem sich die Menschen wieder gewahr sind,

Menschen zu sein und indem sie nicht länger an Identitäten festhalten,

verliert das Ego im Bewusstsein an Kraft.

Im Gegenzug gewinnt die Energie der Wahrhaftigkeit an Kraft und führt mehr

und mehr Menschen an die Wahrheit über ihr Mensch-Sein heran.

Der Selbstzwang ist die Kontrollinstanz der Illusion und die Wirkung des

selbsterschaffenen Gefängnisses aller Menschen.

Durch die Illusion des eingebildeten Selbst und seiner daraus folgenden Identität

prägt der Verstand vordefinierte Rollen und in der Folge Verhaltensmuster,

um diese Rollen erfüllen zu können.

Diese Verhaltensmuster sind Selbstzwänge und sie dienen der Regelung und

Steuerung der eingebildeten Rolle bzw. Identität, die man im Leben

unbewusst übernommen hat. Erst wenn man dies erkennt und sich bewusst für

die Auflösung der Selbstzwänge entscheidet, kann man sich wahrlich frei fühlen.

Dazu ist die Hingabe an die Freiheit erforderlich.

 

Zu den inneren Zwängen der Rollen gehören der Drang nach Perfektion und Kontrolle

der Lebenssituationen, wie auch angepasstes Verhalten,

damit man von anderen gemocht oder geliebt wird.

Der Zwiespalt zwischen Pflichterfüllung und Freiheit sowie der Drang

sich für ein Thema so stark zu engagieren bis es einen zerreisst

gehören ebenfalls in den Bereich der unbewussten Identifikation

mit der Rolle, die das Ego für einen spielt.

Das Ego kann die Person permanent in eine Rolle hineinziehen.

Man braucht nicht viel mehr als die Aufmerksamkeit

für die vermeintliche Identität in den Lebenssituationen und

eine Zeit der bewussten Praxis des Beobachtens und Loslassens.

Jeder Mensch hat in sich den Gedankenjustierer, welches einen subtil in Richtung

Liebe zusteuert, die Schöpfungskraft und Möglichkeit, positiv zu verändern.

Das fängt in den Gedanken an. Wenn man was denkt,

dann hat das eine bestimmte Farbe.

Der Mensch muss in der Gnade sein Selbst demütig und im Dienen hingeben.

Er muss alles annehmen, was auf ihn zukommt,

und nach dem Bewusstseinszustand des Nächsten dienen.

Es ist eine inhärente Aspiration, sich von den Illusionen des Egos zu befreien.

 

 

Die drei primären Prinzipien:

 Wahrheit, Liebe und Kraft.

Die vier sekundären Prinzipien:

 Einigkeit, Authorität, Courage und Intelligenz.

 

Die sekundären Prinzipien

können sich von den primären Prinzipien ableiten:

 Einigkeit     = Wahrheit + Liebe

 Authorität   = Wahrheit + Kraft

 Courage     = Liebe + Kraft

 Intelligenz  = Wahrheit + Liebe + Kraft

 

 

Die Philosophie schöpft aus der Quelle des Traumes. Der Traum kennt keine Zeit.

Der Traum ist ein Signal, ist Handeln und ist Teil der Realität.

Die poetische Macht des Traums wird nicht getrübt von dem Wunsch,

ihn zu analysieren. Der Traum ist eine Art Weltwissen.

Journalistin Cornelia Küßner: Platon lehrte, dass Träume auch der wilden,

animalischen Seite entspringen, die dem Menschen im Traum heimsucht.

Aristoteles vermutete, dass die Träume durch Sinneseindrücken entstehen.

Die alten Naturvölker in Australien und Nordamerika glaubten schon immer,

dass Traum und Wirklichkeit ineinander verwoben sind und sich ergänzen.

Bei rituellen Tänzen erinnern sie sich an die Traumzeit.

Das Geschichte-Erzählen der Nacht gehört zu den morgendlichen Ritualen.

Physiker Michael König: "Den drei-dimensionalen Raum haben wir uns

als biologische Lebewesen recht frei erschlossen.

Aber die Räume, die darüber geschachelt sind, sind nur durch Phasenübergänge

in höheres Bewusstsein zugänglig."

Es geht um die Gefühlsebene, um das Erkennen der Emotionen,

sich ihrer bewusst zu sein und zu werden, und um das Leben von Emotionen. 

Jeder legt sich freiwillig und unfreiwillig Emotionen zu.

Wie zum Beispiel die einfache Aussage:

"Egal was ich anfasse, ich habe immer nur Pech!"

Das ist eine zugelegte Emotion und das wird über Jahre

der Standardsatz (Standardemotion) und er verschwindet so ins Unterbewusstsein,

wo er stets und ständig auf seinen Auftritt lauert.

Man meint zwar, das wäre einfach so und man kann daran nichts ändern,

aber es gibt einem die Möglichkeit, genau das zu erkennen

und sich dessen bewusst zu werden. Der Verstand ist in der Lage,

dies zu kontrollieren und zu steuern und die angelagerte Emotion als eine

Eigenkonstruktion zu erkennen und entsprechend damit umzugehen.

 

"Die Drei Abstammungen - Himmel, Erde und Mensch

- sind für ihre Existenzen abhängig voneinander und

bilden gegebene Formen untereinander,

gleich einem Menschen mit Kopf, Füsse und Abdomen. 

Wenn ein Abstammungsgeschlecht vernichtet ist,

werden alle drei Abstammungen zerstört."

- Taiping Jing, vom Buch des Grossen Friedens

Der Inhalt des Taiping Jing beschäftigt sich primär mit Themen wie Himmel und Erde, die Fünf-Elemente-Lehre, Yin und Yang und dem Sechzigerzyklus.

 

 

 

"Unkraut wächst in zwei Monaten, eine rote Rose braucht dafür in ganzes Jahr."

- Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī, Dichter

 

 

Meditation = den Geist anpassen, konzentrieren,

"nachdenken, nachsinnen, überlegen".

Meditation ist eine in fast allen Religionen und Kulturen geübte spirituelle Praxis.

Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen

kann sich der Geist beruhigen und sammeln.

In östlichen Kulturen gilt sie als eine grundlegende und

zentrale bewusstseinserweiternde Übung.

Die angestrebten Bewusstseinszustände werden, je nach Tradition,

unterschiedlich und oft mit Begriffen wie Stille, Leere,

Panorama-Bewusstsein, Eins-Sein,

im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben.

Dadurch werde laut Karl Jaspers die Subjekt-Objekt-Spaltung überwunden.

 

 

"Das Beste im Leben ist, Verständnis für alles Schöne zu haben." - Menander Μένανδρος, Dichter

"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." - Pearl Buck 

 

 

 

 

__________________________________________________________________________physiologie

Die Energiemedizin

 

"Armut macht krank und Krankheit macht arm." - Gerhard Trabert, Humanmediziner

"Die Erforschung der Krankheiten hat so grosse Fortschritte gemacht,

dass es immer schwerer wird, einen Menschen zu finden, der völlig gesund ist."

- Aldous Huxley, Autor

"Alle leben von der Medizin, darum tut keiner etwas dagegen."

- Gerhard Kocher, Politologe, Gesundheitsökonom und Aphoristiker

Arzneimittel zählen zu den wichtigsten Werkzeugen der Medizin,

gleichzeitig sind aber die Arzneimittelausgaben der drittgrößte Kostenfaktor im Gesundheitssystem.

Deshalb wurden vielfältige, von Land zu Land verschiedene Regelungen zur Preisfestsetzung

und zur Kostenübernahme eingeführt.

Arzneimittel wirken nicht nur im behandelten Organismus.

Von manchen Arzneimitteln stellen Rückstände in Lebensmitteln oder der Umwelt ein Problem dar,

das vermehrt Beachtung findet.Pflanzliche Arzneidrogen und manche andere legale Stoffe waren

schon seit der Antike Asiens effizient. Dieses Wissen ist im Westen

mit der mörderischen Hexenjagd verloren gegangen.

Die Pharmakologie studiert die Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und dem Körper.

Verschiedene Körperprozesse sind an der Aufnahme, Verteilung, Veränderung und Ausscheidung

von Arzneimitteln beteiligt. Arzneimittel wirken, indem sie spezifisch mit bestimmten Zielstrukturen

im Körper interagieren und dadurch Körperfunktionen beeinflussen.

Die Summe der erwünschten Wirkungen eines Arzneimittels, die so genannte Wirksamkeit,

führt zur Linderung oder Heilung einer Krankheit.

Diese Wirksamkeit wird fast immer auch von unerwünschten Wirkungen,

den Nebenwirkungen, begleitet. Arzneimittel haben damit einen zweischneidigen Charakter.

Die Abwägung von Nutzen und Risiken ist deshalb ein zentrales Problem in der Entwicklung,

Zulassung und Anwendung von Arzneimitteln.

Das Miteinander von Schulmedizin / Onkologie und Alternativmedizin wird aufgrund

des Neidfaktors in Europa entscheidend gehindert.

Viele Todesfälle mit ausländischen Klinikpatienten wurden nie geklärt.

In den Kliniken herrscht heute Profitstreben und Korruption.

Die Krankenkassen zählten 800.000 Überbehandlungen im Jahr.

Pharmafirmen forschen kaum noch nach neuen, lebensrettenden Antibiotika,

denn die Entwicklung rentiert sich nicht.

Aufklärung geht auch vor Impfpflicht. Manche Impfungen sind unnötig

(Grippe bei gesunden Erwachsenen unter 60),

andere sind notwendig (Hepatits B bei medizinischem Personal usw.).

Als Patient muss man entschleunigen und immer eine Zweite Meinung einfordern.

"Forscher wie Ärzte müssen mehr Objektivität schaffen und lernen,

mehr ihrer Grundintuition zu folgen, weniger dem Algorithmus.

"Heute wollen Mediziner sich nicht mehr vom bürokratischenSystem knebeln lassen und

gehen zurück zu den Ursprüngen der Heilkunst.

Prof. Dr. Michael Porter, Dr. Michael Imhoff, Prof. Giovanni Maio, Dr. Frank Wittig und

Dr. Paul Brandenburg gehören zu den wenigen im Westen, die versuchen,

dieses System entscheidend zu verändern.

Viele Menschen hängen heute an der Idee von einem langen Leben.

Man möchte gesund sein, man möchte geheilt werden, man möchte überleben.

Und entsprechend schwören sie entweder auf die Schulmedizin oder auf die Alternativmedizin.

Die betroffenen Patienten hingegen halten etwas anderes für wichtiger:

Das Schicksal in Ruhe und Würde anzunehmen ohne sich mit Affenangst ans Leben

zu klammern und sich selbst zum medizinischen Experiment zu erniedrigen.

Wir reagieren auf einen hohen Stimulus mit einer positiven Immunreaktion.

Durch die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit kriegen die Killerzellen

eine andere Oberflächencharakteristik, die dann die Tumorzellen erkennen und abwehren können.

Die moderne Energiemedizin, speziell die Quantenmedizin, hat in ihren Forschungen

die Annahmen bestätigt, dass der Ursprung aller Erkrankungen im menschlichen Bewusstsein

zu suchen ist. Sprich, fast alle Krankheiten rühren von einer psychischen Belastung her,

einem immerwährenden Gedanken.

Die Psychoneuroimmunologie konnte nachweisen, dass diese akuten Belastungen

die Immunfunktion beeinträchtigen. Unter Stress versteht man in

der Neuropsychoimmunologie eine Entzündung,

die auch ein beschleunigtes Altern induziert. Entsprechend der Information, die der "Biocomputer"

Gehirn (oft spricht man auch vom Menschen als Biobehälter) eingibt, werden Körperreaktionen

geschwächt, die mit dieser Information assoziiert sind

- unabhängig von der natürlichen Alterung der Zellen.

Es ist möglich, Energien in den feinstofflichen Körper zu leiten, um dort geistige Blockaden,

Konditionierungen und vieles mehr, aufzulösen,die auf Körperebene Erkrankungen und Belastungen

hervorgerufen haben. Die Heilkonzepte von Musiktönen, Gedanken, Bildern und Kinetik

sind effektiv und einfach zu begreifen für den gewöhnlichen Verstand.

Bei allen kostenfreien Geistheilungen gibt man nur den Anstoss zur Aktivierung

der Selbstheilungskräfte (auch Beziehungskräfte genannt). Sie sind sich stets bewusst, dass sie

wie ein Katalysator wirken; um durch Liebe und Mitgefühl zu unterstützen,

die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. 

Placebo heisst übersetzt: "Ich werde fallen".

Heilung ist generell nicht nur eine Frage des Placeboeffektes, sie ist auch ein Akt der Gnade Gottes,

die man erfahren kann, indem man sein inneres Wachstum öffnet und

von Herzen die Verantwortung für das eigene Leben übernimmt.

Dies ist der natürliche Weg zur wahren Gesundheit an Körper, Seele und Geist,

wenn alle drei Körper in Einklang sind: Ein tiefer Ausdruck von wahrer Lebensfreude, Energie,

Harmonie, inneren Glückseligkeit.

Längst wissen auch viele Schulmediziner um Vorgänge, die sich mit keinem Lehrbuch und

keinem wissenschaftlichen Ansatz erklären lassen.

So kommt es beispielsweise immer wieder bei lebensbedrohlich erkrankten Menschen

zu sogenannten Spontanremissionen, bei denen die Krankheit entgegen aller medizinischen Logik

unerklärlicherweise urplötzlich verschwindet.

Karma ist Ursache und Wirkung. Die Seele hat die Kraft zu heilen, mit der Macht über Verstand

und Körper. Die Seele muss zuerst geheilt werden bevor es zur Heilung des Verstandes oder

des Körpers kommt. Der Mensch besteht nicht nur aus dem biologisch-physischen,

er besteht auch aus vielen subtilen, verzwickten Energie-Gitternetzen,

die die essenzielle Lebensenergie umwandelt, reguliert und bereitstellt.

Darunter befindet sich eine Zusammenstellung von diesen Energie-Gittern,

die diesen Überzug stimuliert. Die Gedanken aktivieren unseren inneren Kosmos,

die Chakras, die wiederum unsere Dichte oder physische Frequenz bestimmen und letztendlich

für den Hormonhaushalt und Stoffwechsel u.a. eine Rolle spielen.

Es gibt Billionen von kleinen, wirbelnden, vitalen Lebenskräften im Körper.

Sie sind in den Zentren konzentriert. In der Sprache Sanskrit bedeutet Chakras: Zyklus,

weil diese Energienan einem Punkt mit einer bestimmten Frequenz im Uhrzeigersinn rotieren.

Die Chakra ist ein subtiles Energiezentrum, das normalerweise nicht wahrgenommen werden kann.

Die Aktivität gleicht einer Galaxie von Planeten, jede dreht sich um die eigene Achse an Punkten

entlang des Rückenmarks. Jedes Chakra ist entworfen, um den perfekten Vorgang

des Körpersystems zu beaufsichtigen und unter Kontrolle zu halten.

Diese Reinigung ist durch das Spinnen in puren oder positiven Vibrationen

abgeschlossen und das Rausschleudern vom unreinen oder negativen.

Für unser Wohlbefinden ist es wichtig zu verstehen, was jedes Chakra anzieht und stören kann.

Jeder Gedanke und jede Handlung beeinflusst die Sensibilität und Leistung dieser Zentren.

Unmittelbar nach der Selbsterkenntnis werden diese Chakras aktiviert und

starten einen langsamen Prozess der Säuberung von angesammelter Negativität, wie Ärger, Hass,

Fanatismus und Drogen.

Dr. Curtis zufolge werden vor allem die 7 Haupt-Chakras per Handauflegen behandelt.

Diese energetischen "Steuerzentralen" sind jeweils bestimmte Nervengeflechte.

Die Kronen-Chakra dirigiert das Nervensystem des ganzen Körpers.

Die Stirn-Chakra kontrolliert die intuitiven Kräfte und kann bei Schwindelgefühlen

und zur Förderung geistiger Entwicklung aktiviert werden.

Die Hals-Chakra steuert die Atmung, reguliert die Hautfunktionen und

die Sinnesorgane Nase, Augen und Ohren.

Die Herz-Chakra kontrolliert den Kreislauf und das Lymphsystem.

Die Nabel-Chakra dirigiert Verdauungstrakt, Blase und Nerven.

Die Sexual-Chakra kontrolliert alle Sexualorgane.

Die Wurzel-Chakra kanalisiert die Basisenergie des gesamten Körpers. Es wird nie behandelt.

Kraft ist Ego (niedere 3 Chakras),persönliche Kraft ist Essenz (Herz-Chakra und drüber).

Eines der besten Diszipline, um persönliche Kraft zu steigern, ist Meditation.

'Kraft' ist eben ein Name, beschrieben von Don Juan, um das Wesen,

das das Schicksal des Menschen regelt, zu kennzeichnen.

"Folge nicht den Idealen anderer, sondern lerne auf deine innere Stimme/ Intuition zu hören."

- Zen Meister Dogen Zenji

Andere Nutzungen der 5. Dimension

sind der mathematischen Bedeutung

näher. Man stellt vorrangig

den 4-dimensionalen

und 5-dimensionalen Raum dar und

nutzt den mathematischen Fakt, dass

ein 3-dimensionales Objekt sich in

sein Spiegelbild verwandeln kann,

wenn zusätzliche räumliche

Dimensionen dafür verfügbar sind,

um rotieren zu können.

In der Mathematik ist ein n-dimensionaler Raum der atopologische Raum, dessen Dimension n entspricht (wobei n eine feste natürliche Zahl ist).

Das archetypische Beispiel

ist der n-dimensionale

Euklidsche Raum (En),

was die Euklidsche Geometrie

in n-Dimensionen beschreibt.

n-dimensionale Räume mit hohen

n-Werten werden auch

hochdimensionale Räume genannt.

Die Dimension eines Vektorraumes

ist die Anzahl eines Vektors in

jeder räumlichen Grundlage,

z.B. die Anzahl der Koordinaten,

die nötig sind, um jeden Vektor

ausdrücklich zubenennen.

Die Vorstellung der Dimension

(the cardinality of a basis) ist oft bezogen

auf die Hamel-Dimension oder Algebraische Dimension, damit man sie von anderen Vorstellungen unterscheidet."